Historie

Ein richtiges Gründungsdatum ist der Hockeyabteilung nicht beschieden. „Irgendwann war unsere neue Sparte im Jahr 1978 einfach da”, sagte der damalige TV-Chef Rolf Strohmenger. Eines ist aber sicher: Das „Kind” Hockey wuchs in Werne mit einer Mutter und zwei Vätern auf.

Mit einem Schlägerpaket des Westdeutschen Hockey-Verbands im Gepäck bot das Lehrer-Ehepaar Strohmenger Hockey an den Schulen.  Mit großer Begeisterung begegneten die Mädchen und Jungen der neuen Sportart. Wie es der Zufall wollte, zog Hockey-Bundesligaspieler Karlheinz Blackert ein paar Wochen zuvor nach Werne. Der Kontakt wurde hergestellt. So nahmen die Dinge ihren Lauf.

Der größte Erfolg – der Aufstieg in die 2. Verbandsliga – ließ auf sich warten. Die richtige Mischung führte in der Hallensaison 1994/95 zum lang ersehnten Titel. In den folgenden Jahren war die Hockeyabteilung trotz des dauerhaften Verbleibs in der 2. Verbandsliga auf dem absteigenden Ast. Anfang 2006 zählte die Gruppe nur noch 19 erwachsene Mitglieder.

Dank Jugendwart Bernd Heimann wurde der Nachwuchs neu belebt. Hockey erkämpfte sich einen Platz in der Werner Sportlandschaft. Mit Benjamin Schröter, ehemaliger Bundesligaspieler und Juniorennationalspieler, wurde ein erstklassiger Cheftrainer verpflichtet, der perfekt mit den ehrenamtlichen Trainern und Betreuern harmoniert. Und auch die sportlichen Erfolge folgten.

 

MITGLIEDER

Inzwischen zählt die Abteilung Hockey rund 140 Mitglieder. Seit Juni 2011 bereichern nach langer Pause auch wieder viele Mädchen den Hockeysport. Fast 90 Prozent der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche – damit ist Hockey zusammen mit Schwimmen die jüngste Sportart im Großverein TV Werne.

 

SPORTSTÄTTEN

Seit April 2011 steht auch der Hockeyabteilung der Kunstrasenplatz im Sportzentrum Lindert zusammen mit den Fußballern des Werner SC zur Verfügung. Im Herbst und Winter ist die Linderthalle seit über 30 Jahren die Heimat der Hockeyspieler. Besonders die freundschaftliche Beziehung zum Hausmeister Gregor Krampe lässt die kleinen und großen TVler immer wieder gerne “unter’s Dach” kommen.

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